FisheyeMap
Ein Programmwerkzeug für die selektive Vergrößerung
ausgewählter Bereiche digitaler Landkarten
Zur Verwendung mit
MapInfo®
FisheyeMap ist ein Programm zur Kartentransformation als Erweiterung
der MapInfo®-"Desktop-GIS"-Software und ist anwendbar
auf normale, aus Vektorgraphik bestehende MapInfo-Karten(-Ebenen). Karten in
Form von Rastergrafik (gescannte Karten, Luftbilder usw.) sind jedoch mit diesem
Programmwerkzeug nicht bearbeitbar.
Die Software ermöglicht einen besonderen Visualisierungseffekt, der den zentralen Bereich einer Landkarte durch eine lokale Vergrößerung bzw. einen größeren Maßstab hervorhebt. Der Vergrößerungseffekt verringert sich mit zunehmender Entfernung von einem Zentralpunkt kontinuierlich. Dieses kartographische Abbildungsverfahren wird in Anlehnung an die von sogenannten "Fischaugen-Objektiven" in der Fotografie bekannte Darstellung "Fischaugen-Projektion" genannt. Ähnliche Abbildungsverfahren sind als "Lupenprojektion" oder "Hyperboloid-Projektion" bekannt.
Durch diesen Effekt kann bewirkt werden, dass ein ausgewählter Kartenbereich mit besonderer Bedeutung oder hohem Detaillierungsgrad (z. B. ein Stadtzentrum mit hoher Straßendichte) hervorgehoben und durch vergrößerte Darstellung deutlicher erkennbar wird, dass aber gleichzeitig der kartographische Kontext und der Lagebezug zur Umgebung in der gleichen Karte(nansicht) ebenso erkennbar ist. Durch die Vergrößerung eines bestimmten (zumeist zentralen) Bereichs einer Karte ergibt sich zwangsläufig eine Stauchung der um den Zentralberich der Transformation herum liegenden Randbereiche. Objekte werden dabei zwar verzerrt, die Topologie und der Zusammenhang angrenzender oder netzartig verbundener kartographischer Elemente bleibt jedoch erhalten.
Außerdem kann diese Transformation genutzt werden, um die visuelle Attraktivität kartographischer Darstellungen durch eine ungewöhnliche Perspektive zu erhöhen (Blickfang-Funktion).
Besonders gut erkennbar und steuerbar ist der Transformationseffekt bzw. die Maßstabsvergrößerung, wenn die ursprüngliche Karte ein rechtwinkliges Koordinatengitter aufweist. Dabei ist aber zu beachten, dass lange, gerade Linien durch eine hohe Anzahl von Stützpunkten in nicht zu großen Abständen definiert sein müssen, damit sich nach der Transformation eine gleichmäßige Krümmung ergibt.
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| Originaldarstellung | Nach der Anwendung von FisheyeMap | ||
Da die Fischaugenprojektion eine verzerrende Darstellungsform ist, muss die Ursprungsversion der Karten(-Layer), die damit bearbeitet werden, zwecks Sicherung des korrekten Lagebezugs der kartierten Elemente auf jeden Fall zusätzlich gespeichert bleiben.
Die Anwendung des Programms erfordert (neben der Dateiauswahl) nur wenige Parameter als Benutzereingaben:
Plus-Version
Die PLUS-Version kann die oben beschriebene Transformation auch in "Stapelverarbeitung" durchführen. Dabei können z. B. umfassende MapInfo-Arbeitsbereiche mit Dutzenden oder Hunderten von Kartenebenen / Kartendateien in einem einzigen Programmdurchlauf, ohne zwischenzeitliche Benutzereingaben verarbeitet werden. Bedingung dafür ist, dass alle Kartendateien das gleiche "native" Koordinatensystem aufweisen. Der Ablauf wird detailliert in einer Logdatei protokolliert.
Das Programm gibt es in deutsch- und in englischsprachiger Version.
Systemanforderungen
Die FisheyeMap-Software kann nur in Verbindung mit MapInfo ab Version 4.0 eingesetzt werden. Als Betriebssystem ist MS-Windows® ab Version 95/NT4 erforderlich.
Preise
| Standardversion | 59,50 EUR | |
| Plus-Version | 113,05 EUR | |
In den oben genannten Preisen sind 19% MwSt. enthalten.
Bei Bestellungen aus dem europäischen Ausland und Angabe Ihrer
EU-Umsatzsteuer-ID kann der Mehrwertsteueranteil entfallen.
Bestellverfahren
Bestellungen werden vorzugsweise schriftlich (z.B. per Telefax: +49 5232 6918956) entgegengenommen. Benötigt werden die folgenden Angaben:
Versand
Der Versand der Software erfolgt vorzugsweise per E-Mail
(ZIP-Datei). Auf Wunsch kann das Programm auch per Post zugesandt
werden (zzgl. 3,50 EUR Versandkosten im Inland).
Der Rechnungsversand erfolgt vorzugsweise per Fax, auf Wunsch auch
per Post.